Ohne Strom läuft nichts!

Wie kommt der Strom zu Hause an? Ein spannendes Thema!

Mit Hilfe unserer Bildergeschichte wollen wir Euch erklären, wie der Strom in die Steckdose kommt. Ein Ausmalbild im PDF gibt es ebenfalls. Anklicken, ausdrucken und los geht das Malvergnügen.

Für alle, die noch mehr über Elektrzität wissen wollen, haben wir ein besonderes Angebot:
Das interaktive Lernen! Versucht es doch einfach mal. Klickt Euch durch die Seiten. Am Schluss könnt Ihr sogar Euer eigenes Diplom in den Händen halten! 

Wir wünschen Euch viel Spaß!

 

In jedem Haus gibt es heutzutage Steckdosen. Das war nicht immer so. Mittlerweile sind elektrische Geräte aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.Viele Haushaltsgeräte, aber auch Spielzeug und Unterhaltungselektronik, haben einen Stecker, andere benötigen Batterien.

 

 

 

 

 

Der Strom aus der Steckdose kommt über lange Leitungen ins Haus. Im Haus wird er dann auf die einzelnen Steckdosen verteilt. Was ist jedoch Strom und wie funktioniert das überhaupt?

 

 

 

"Strom" ist umgewandelte Energie. Auch in einer Batterie ist Energie gespeichert, die sich in elektrischen Strom umwandeln lässt. Das Ganze lässt sich mit zwei Wasserbehältern vergleichen, die auf verschiedenen Höhen stehen. Wenn man das Wasser vom oberen in den unteren Behälter fließen lässt, kann damit ein Wasserrad angetrieben werden, bis der obere Behälter leer ist. Bei einer Batterie, aber auch bei der Steckdose, entsprechen diese beiden Behälter dem Plus- und dem Minuspol. Durch den Draht fließen dann ganz kleine Teilchen, die Elektronen genannt werden.

 


Der meiste Strom, der bei uns verbraucht wird, kommt aus Kraftwerken. Hierbei wird immer aus einem Energieträger Strom gewonnen. Eine häufige Art von Kraftwerken ist das Kohlekraftwerk. Hier werden Braunkohle und Steinkohle verbrannt. Mit der Hitze wird Wasser zum Verdampfen gebracht. Der Wasserdampf läuft durch Rohre und treibt eine Turbine an. Diese treibt einen Generator an. Das ist eine Maschine, mit der man Strom erzeugen kann.

 

 


Auch aus Uran kann man viel Energie gewinnen. Uran ist ein Stoff, der an manchen Stellen der Erde in größeren Mengen vorkommt und dort abgebaut werden kann. Wenn man die Atomkerne des Urans spaltet, wird eine große Menge an Energie frei. Hiermit wird wieder Wasser erhitzt und eine Turbine treibt wie beim Kohlekraftwerk einen Generator an.

 

 

 


Auch in der Natur gibt es enorme Wasserkräfte, ohne dass das Wasser erst erhitzt werden muss. Ein Fluss hat eine große Kraft, wenn das Wasser stromabwärts fließt. Genauso kann die Kraft des Wassers an einem Stausee oder am Meer genutzt werden. In allen Fällen treibt das fließende Wasser die Turbinen direkt an, ohne erst verdampft zu werden.

 

 


Immer häufiger sieht man in der Landschaft Windräder, denn auch der Wind hat eine enorme Kraft. Der Wind treibt den Propeller an und im Inneren des Windrads wird mit einem Generator Strom erzeugt. Wenn viele dieser Räder beieinander stehen, nennt man das Windpark. Die größten Windparks gibt es bei uns in Norddeutschland.

 

 


Eine weitere Form der Energie, die sich sehr gut nutzen lässt, ist die Sonnenenergie. In so genannten Solarzellen kann man die Sonnenenergie direkt in Strom umwandeln.
Da uns Sonne, Wind und Wasser in nahezu unbegrenzter Weise zur Verfügung stehen, werden diese Formen der Stromerzeugung immer wichtiger werden.