Dämmen

Hätten Sie‘s gewusst? Drei Viertel  der Energie in den Haushalten verbrauchen wir für das Heizen der Wohnräume. Eine optimale Wärmedämmung bietet daher enormes Spar-Potenzial.  

Dach

Wärme steigt nach oben. Deshalb ist es wichtig, das Dach eines Hauses gut abzudichten und zu dämmen. Das spart Heizenergie: Ein gut gedämmtes Dach sorgt dafür, dass Ihr Haus nur etwa ein Viertel der benötigt – im Vergleich zum Haus ohne Dämmung.

Fassade

Die Wärmedämmung der Außenwände bewirkt neben der des Dachs den größten Energiespar-Effekt. Während ein ungedämmtes Haus jährlich mehr als 10.000 kWh Energie an Wärme abstrahlen kann, sinkt der Wert mit Dämmung auf knapp ein Drittel.

Bei der Dämmung der Wände müssen "Wärmebrücken" vermieden werden. Damit sind Lücken im Dämmmaterial gemeint, durch die ungehindert Wärme abgestrahlt wird: zum Beispiel an den Fenstern oder bei Balkonanschlüssen.

Keller

Oft wird der Keller stetig genutzt, zum Beispiel als Werkstatt, Hobby- oder Lagerraum. Soll der Keller unbeheizt bleiben, empfiehlt sich nur die Dämmung der Kellerdecke. Soll es auch im Keller warm werden, müssen Wände und Boden entsprechend gedämmt werden – speziell die äußeren Kellerwände zum Erdreich hin. Die Materialien dort dürfen nicht verrotten, müssen Feuchte abhalten und Druck widerstehen. Ein typischer Dämmstoff für diese "Perimeterdämmungen" sind Hartschaumdämmplatten aus Polystyrol.