EWR-Anpacktag: Gemeinsam für den Spielplatz in Flomborn

Franziska Krück
Angela Pomje berichtet von ihrem ersten EWR-Anpacktag in Flomborn. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen hat sie den Spielplatz verschönert und erlebt, wie viel durch Teamgeist und gemeinsames Engagement bewegt werden kann.

Angela Pomje über ihren ersten EWR-Anpacktag
Normalerweise beginnt mein Arbeitstag am Schreibtisch. Doch an diesem Freitag war alles anders: Statt E-Mails zu bearbeiten oder Termine wahrzunehmen, standen Schleifpapier, Pinsel und Holzlasur auf dem Programm. Für mich war es die erste Teilnahme an einem EWR-Anpacktag und ich war gespannt, was mich in Flomborn erwartet.
Bereits um 8 Uhr trafen sich rund 15 Helferinnen und Helfer auf dem Spielplatz. Nach einer kurzen Abstimmung wurden die Aufgaben verteilt und schon kurze Zeit später war überall geschäftiges Arbeiten zu sehen. Die Stimmung war von Anfang an offen, motiviert und geprägt von dem gemeinsamen Ziel, den Spielplatz für die Kinder vor Ort instand zu halten und aufzuwerten.
Schleifen, streichen, erneuern
Ein großer Teil der Arbeiten drehte sich um die Pflege der bestehenden Holzelemente. Gemeinsam wurden ein Unterstand und ein Gartenhaus abgeschliffen und anschließend mit einer neuen Holzlasur gestrichen. Schon während der Arbeiten konnte man erkennen, wie sehr die neue Beschichtung das Erscheinungsbild der Gebäude verändert.
Auch mehrere Spielgeräte erhielten eine Auffrischung. Eine Wippe, eine Schaukel sowie das Zauntor wurden vorbereitet und neu gestrichen. Es war schön zu sehen, wie aus verwitterten Oberflächen Stück für Stück wieder gepflegte und ansehnliche Elemente wurden.
Während einige Teams sich um die Holzarbeiten kümmerten, standen an anderer Stelle weitere Aufgaben an. So wurde die Nestschaukel gründlich gereinigt und von Verschmutzungen befreit. Auf dem gesamten Gelände war zu spüren, wie engagiert alle Beteiligten bei der Sache waren.
Vorhandene Materialien weiter genutzt
Besonders interessant fand ich eine Aufgabe, bei der vorhandene Materialien erneut eingesetzt wurden. Ein alter Spielturm mit Rutsche musste demontiert werden. Vor der Entsorgung prüften die Helferinnen und Helfer, welche Bauteile für andere Arbeiten auf dem Spielplatz geeignet sein könnten.
Für ein anderes Spielgerät wurde ein neuer Boden benötigt. Dafür wurden passende Elemente aus dem demontierten Spielturm zugeschnitten und eingebaut. So konnten einzelne Bauteile vor Ort für eine weitere Nutzung eingesetzt werden. Für mich war das ein schönes Beispiel dafür, wie mit handwerklichem Geschick praktische Lösungen direkt auf der Baustelle umgesetzt werden können.
Mehr als nur ein Arbeitseinsatz
Was mich an diesem Tag besonders beeindruckt hat, war das Miteinander. Im Arbeitsalltag begegnet man sich häufig in Besprechungen oder am Telefon. Beim gemeinsamen Arbeiten auf dem Spielplatz entstehen jedoch ganz andere Gespräche und Begegnungen.
Ich habe meinen Schreibtisch an diesem Tag bewusst gegen Pinsel und Schleifpapier eingetauscht und dabei viele Kolleginnen und Kollegen noch einmal von einer ganz anderen Seite kennengelernt. Genau das macht für mich den besonderen Reiz eines Anpacktags aus: Gemeinsam etwas für die örtliche Gemeinschaft zu schaffen und gleichzeitig das Wir-Gefühl zu stärken.
Gelungener Abschluss der Anpacktag-Saison 2026
Nach gut viereinhalb Stunden waren die Ergebnisse deutlich sichtbar. Frisch gestrichene Holzelemente, gepflegte Spielgeräte und zahlreiche Verbesserungen auf dem Gelände zeigen, was durch gemeinsames Engagement innerhalb weniger Stunden möglich ist.
Für mich war der Einsatz in Flomborn eine rundum positive Erfahrung. Gleichzeitig markierte er den letzten EWR-Anpacktag des Jahres 2026. Umso größer ist die Vorfreude auf die Projekte im kommenden Jahr.
Wer mehr über die EWR-Anpacktage erfahren oder selbst ein Projekt für 2027 vorschlagen möchte, findet weitere Informationen zum Ablauf und Bewerbungsverfahren unter www.ewr.de/anpacktage.
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