Hubschrauber kontrolliert EWR-Mittelspannungsfreileitungen

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Doreen Heil

EWR überprüft vom 14. bis 18. September Mittelspannungsfreileitungen aus der Luft. Die turnusmäßige Befliegung hilft, Schäden frühzeitig zu erkennen und die Stromversorgung in der Region zuverlässig zu sichern.

EWR Netz GmbH

2 min

09.09.2026

Stromleitungen stehen auf der grünen Wiese vor Sonnenuntergang

Worms, 07.09.2026 – EWR überprüft vom 14. bis 18. September seine Mittelspannungsfreileitungen mit einer Spannung von 20 kV aus der Luft. Die Befliegung findet turnusgemäß alle drei Jahre statt und dient dazu, mögliche Schäden frühzeitig zu erkennen und die Versorgungssicherheit im Netzgebiet langfristig zu gewährleisten. Für die Kontrolle setzt EWR einen Hubschrauber ein. Die Inspektion aus der Luft ermöglicht einen besonders guten Blick auf Leitungen, Masten und technische Bauteile. Ein weiterer Vorteil: Die Leitungen bleiben während der Überprüfung in Betrieb und müssen nicht abgeschaltet werden. Zur Besatzung gehören der Pilot, der Freileitungsexperte von Westnetz sowie EWR-Mitarbeiter Florian Kaufhold. Die Flugroute wird jeden Morgen gemeinsam geplant und an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst. Getankt wird der Hubschrauber in Worms oder Mainz – ein stets eng getakteter Zeitplan. Während der Befliegung bewegt sich der Hubschrauber mit einer Geschwindigkeit von rund 10 km/h entlang der Leitungstrassen. Dabei fliegt die Besatzung in einem Abstand von etwa sechs bis acht Metern zu den weiterhin unter Spannung stehenden Leitungen.

Schäden frühzeitig erkennen

„Die regelmäßige Kontrolle unserer Freileitungen ist ein wichtiger Baustein für einen sicheren und zuverlässigen Netzbetrieb“, erklärt Projektleiter Jürgen Doppler. „Aus der Luft lassen sich viele Details erkennen, die vom Boden aus nur schwer oder gar nicht sichtbar sind.“ Im Fokus der Inspektion stehen unter anderem Bäume und Sträucher, die in die Nähe der Leitungen wachsen.Darüber hinaus überprüft das Team den Zustand der Masten und achtet auf Korrosionsschäden an Stahlmasten, Betonabbrüche an Betonmasten sowie mögliche Schäden an Holzmasten. Auch Isolatoren werden genau unter die Lupe genommen. Die Fachleute kontrollieren beispielsweise, ob Überschläge oder Brüche vorliegen. Ebenso suchen sie nach möglichen Leitungsbeschädigungen, etwa infolge von Blitzeinschlägen.Ein weiterer Bestandteil der Befliegung ist die Kontrolle der vorhandenen Vogelschutzmaßnahmen. Die gewonnenen Erkenntnisse helfen EWR dabei, notwendige Instandhaltungsmaßnahmen gezielt zu planen und umzusetzen. So trägt die Inspektion dazu bei, die Stromversorgung in der Region auch künftig sicher und zuverlässig zu gewährleisten. Fragen zur Befliegung beantwortet Florian Kaufhold unter der Telefonnummer 06731 405-522.

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