Rund 200 Menschen setzen in Worms sichtbares Zeichen für demokratische Grundwerte

Laura Selzer
Rund 200 Menschen setzten in Worms ein deutliches Zeichen für demokratische Werte. Die Porträtaktion „Demokratie Akzeptanz Vielfalt“ zeigte, wie engagiert die Region für ein starkes Miteinander einsteht.

Worms, 24.02.2026 – Rund 200 Bürgerinnen und Bürger haben am Freitag, 20. Februar 2026, in den Räumen der EWR AG an der Porträtaktion „Demokratie Akzeptanz Vielfalt" teilgenommen. Der Fotograf Thomas Brenner dokumentiert seit Anfang 2024 in einer bundesweiten Initiative Menschen, die ein persönliches Zeichen für demokratische Grundwerte setzen möchten. Worms war seine 76. Station – insgesamt hat Brenner bislang rund 6.900 Menschen aus fünf Bundesländern porträtiert.
Breite Beteiligung aus der Stadtgesellschaft
Die Resonanz übertraf die Erwartungen. Von früh morgens bis in den späten Nachmittag nutzten Menschen unterschiedlichster Hintergründe die Möglichkeit, sich porträtieren zu lassen – Bürgerinnen und Bürger, Beschäftigte regionaler Unternehmen, Vertreterinnen und Vertreter aus Vereinen und Institutionen sowie Mitglieder der Wormser Stadtspitze. Oberbürgermeister Adolf Kessel, Bürgermeisterin Stephanie Lohr, Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst und Beigeordneter Peter Englert ließen sich ebenfalls fotografieren und unterstrichen damit die gesamtgesellschaftliche Bedeutung der Initiative.
Bereits im Dezember 2025 hatte EWR die Aktion in Alzey begleitet, wo rund 170 Menschen teilgenommen hatten. Beide Veranstaltungen zusammen stehen für eine wachsende regionale Bereitschaft, demokratische Grundwerte aktiv und sichtbar zu vertreten.
Engagement als dauerhafter Auftrag
Thomas Brenner zeigte sich beeindruckt von der Offenheit der Teilnehmenden: „Jedes Porträt ist ein persönliches Statement. Die Menschen, die vor meine Kamera treten, tun das bewusst und mit Überzeugung – das macht diese Initiative so besonders."
Auch die Stadt Worms begrüßte die Initiative ausdrücklich. „Diese Aktion zeigt, wie Zivilgesellschaft, Unternehmen und Stadtgesellschaft gemeinsam Verantwortung übernehmen können", erklärte Stadtpressesprecher Carsten Schneider-Wiederkehr. „Demokratie lebt von Menschen, die sich einbringen und sichtbar machen, wofür sie stehen. Dass so viele Wormserinnen und Wormser diese Gelegenheit genutzt haben, stimmt uns zuversichtlich."
„Demokratie ist kein Selbstläufer – sie braucht Menschen, die bereit sind, Haltung zu zeigen. Uns ist es wichtig, dafür Räume zu schaffen und gesellschaftliches Engagement sichtbar zu machen", betonte EWR-Pressesprecher Dominik Nagel. „Die große Beteiligung an beiden Aktionstagen zeigt, dass dieses Bedürfnis in unserer Region vorhanden und lebendig ist."
Das Engagement von EWR im Bereich gesellschaftlicher Verantwortung ist strukturell verankert. Als Mitbegründer des Wormser Wirtschaftsbündnisses für Demokratie – einem Zusammenschluss von inzwischen über 60 regionalen Unternehmen und Institutionen – sowie als Mitglied des Bündnisses „Demokratie gewinnt" setzt EWR auf langfristige Formate statt auf punktuelle Aktionen.
Porträts werden öffentlich präsentiert
Die entstandenen Aufnahmen sollen in den kommenden Wochen sowohl digital als auch in Plakatform an zentralen Stellen im Wormser Stadtgebiet präsentiert werden. Darüber hinaus ist eine Ausstellung der Porträts in einer kulturellen Einrichtung geplant. Damit wirkt die Initiative weit über den Aktionstag hinaus. Weitere Informationen zur landesweiten Initiative unter www.demokratie-akzeptanz-vielfalt.de sowie zum Wormser Wirtschaftsbündnis für Demokratie unter www.wormsercharta.de.






