Energiewende in der Region – was wir dafür tun

Anja Vogt
Wir gestalten die Energiewende in der Region aktiv mit: durch klimafreundliche Infrastruktur, transparente Emissionsmessung, effiziente Prozesse und unser Ziel „Netto‑Null 2045“. So stärken wir Klimaschutz, Versorgungssicherheit und regionale Wertschöpfung.

Stark für die Region
Die Energiewende entscheidet sich dort, wo Energie erzeugt, verteilt und genutzt wird: in unseren Städten, Gemeinden und der gesamten Region. Als Energieversorger gestalten wir diese Veränderung aktiv mit. Unser Anspruch ist klar: Wir sorgen für eine Energieversorgung, die heute zuverlässig funktioniert und gleichzeitig klimaverträglich genug ist, um kommenden Generationen eine lebenswerte Region zu sichern.
Klimaschutz ist dabei eine zentrale strategische Aufgabe. Die Energiebranche zählt bundesweit zu den Bereichen mit dem größten Einfluss auf Treibhausgasemissionen – und genau darin liegt eine große Chance. Jede Modernisierung, jeder Effizienzschritt und jede organisatorische Verbesserung wirkt unmittelbar auf den CO₂‑Ausstoß. Deshalb reduzieren wir unsere Emissionen konsequent und entwickeln unsere Infrastruktur Schritt für Schritt weiter.
Unsere Emissionen – was wir messen und warum
Seit 2019 erfassen wir unsere Treibhausgasemissionen systematisch nach dem GHG‑Protocol. Diese Transparenz zeigt uns, wo die größten Hebel liegen und wie wir Fortschritte messbar machen. Emissionen entstehen bei uns vor allem dort, wo Energie bewegt oder technisch gesteuert wird – etwa:
- im Verbrauch bei unseren Kunden,
- im Netzbetrieb durch technische Anlagen und Stromverluste,
- in Gebäuden und betrieblichen Prozessen,
- durch Fahrzeuge, Arbeitsmittel und unvermeidbare technische Abläufe.
Diese Transparenz hilft uns, Maßnahmen zielgerichtet auszusteuern. Unser Ziel: nicht möglichst viele Einzelprojekte, sondern tatsächlich wirksame Veränderungen – langfristig, messbar und datenbasiert.

Unser Ziel: Netto‑Null bis spätestens 2045
Im Jahr 2023 haben wir unser Klimaziel „NettoNull 2045“ verabschiedet. ieses Ziel orientiert sich an der deutschen Klimaneutralitäts‑Deadline und setzt damit einen klaren zeitlichen Rahmen für unsere Strategie.
Unser Weg folgt einer klaren Prioritäten:
- Vermeiden: Emissionen gar nicht erst entstehen zu lassen, z. B. durch effizientere Netztechnik, optimierte Prozesse oder digitale Steuerung.
- Reduzieren: Emissionen zu senken, wo sie nicht vollständig vermeidbar sind – etwa durch modernisierte Anlagen, neue Mobilitätslösungen oder energieeffiziente Betriebsführung.
- Neutralisieren: Nur für Emissionen, die langfristig technisch unvermeidbar sind. Hier arbeiten wir an Lösungen, die langfristig wirken und wissenschaftlich belastbar sind.
Besonders im Netzbetrieb, beim Bau und Instandhaltungsmaßnahmen oder bei spezifischen technischen Abläufen wird es auch künftig Restemissionen geben. Wir bereiten Lösungen vor, die wissenschaftlich belastbar und langfristig wirksam sind.
Was wir bereits umgesetzt haben
Viele Fortschritte entstehen in unseren technischen Abläufen und Prozessen, andere stärken die Leistungsfähigkeit unserer Infrastruktur. Zu den wichtigsten Maßnahmen der vergangenen Jahre gehören:
- Umstellung des Eigenstrombedarfs auf Grünstrom: Damit reduzieren wir Emissionen in den indirekten Energieverbräuchen.
- Modernisierung technischer Anlagen: Druckerhöhungsanlagen wurden z. B. mit frequenzgeregelten Pumpen ausgestattet, um Energie effizienter einzusetzen.
- Optimierungen bei Fahrzeugen und Arbeitsmitteln: Modernere Technik und optimierte Einsatzplanung reduzieren den Verbrauch fossiler Energieträger.
- Weiterentwicklung der THG-Bilanzierung: Jährlich verbessern wir die Datenqualität, um Trends frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen gezielt auszusteuern.
Diese Schritte wirken spürbar: Unser CO₂‑Footprint ist in den vergangenen Jahren messbar gesunken. Gleichzeitig wissen wir genauer, wo die nächsten Schritte den größten Effekt haben.
Was das für unsere Region bedeutet
Klimaschutz, Versorgungssicherheit und regionale Entwicklung gehören für uns zusammen. Eine zukunftsfähige Energieversorgung muss robust sein – gegenüber Wetterextremen, wachsendem Strombedarf und neuen Anforderungen der Wärmewende. Deshalb investieren wir in Infrastruktur, die:
- zuverlässig und resilient ist,
- Energie effizient transportiert,
- regionale Wertschöpfung stärkt,
- Kommunen bei ihren Klimaschutzzielen unterstützt.
Wir verstehen uns als Partner der Region – für Kommunen, Unternehmen und die Menschen, die hier leben. Gemeinsam entwickeln wir Lösungen, die langfristig wirken: vom Klimakonzept über konkrete Projekte bis zu neuen Wärme‑ und Mobilitätslösungen.
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