Rückblick auf das EWR-Zukunftsforum 2026

Franziska Krück
Beim EWR-Zukunftsforum 2026 in Worms diskutierten Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen über die Energieversorgung von morgen. Im Mittelpunkt standen Versorgungssicherheit, Netzausbau sowie die Zusammenarbeit verschiedener Akteure bei der Umsetzung der Energiewende.

Zukunft entsteht dort, wo Menschen gemeinsam Lösungen entwickeln.
Beim EWR-Zukunftsforum 2026 in Worms kamen Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen zusammen, um über die Zukunft der Energieversorgung zu sprechen. Die Veranstaltung machte deutlich: Die Energiewende ist längst in der Umsetzung. Damit sie gelingt, braucht es verlässliche politische Rahmenbedingungen, Investitionen in die Infrastruktur und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich eine sichere, bezahlbare und langfristig zuverlässige Energieversorgung gestalten lässt. In der Podiumsdiskussion diskutierten Wirtschafts- und Energieminister Michael Ebling, Prof. Harald Christ, Energieexperte Dr. Tim Meyer und EWR-Vorstandssprecher Stephan Wilhelm über die Herausforderungen und Chancen beim Umbau des Energiesystems. Einigkeit bestand darüber, dass die Energiewende nur mit klaren Entscheidungen und einem hohen Umsetzungstempo erfolgreich vorankommt.

Versorgungssicherheit braucht Investitionen
Ein zentrales Thema war der Ausbau der Energienetze. Moderne und leistungsfähige Netze schaffen die Grundlage dafür, zusätzliche Strombedarfe zuverlässig zu integrieren und die Energieversorgung weiterzuentwickeln. Der steigende Bedarf durch Elektromobilität, Wärmepumpen sowie die zunehmende Elektrifizierung von Wirtschaft und Industrie macht Investitionen in die Infrastruktur unverzichtbar. Sie schaffen die Voraussetzungen für Versorgungssicherheit und ermöglichen eine langfristige Entwicklung der Region.
Deutlich wurde außerdem, welche wichtige Rolle Städte und Gemeinden bei der Energiewende übernehmen. Ob kommunale Wärmeplanung, der Ausbau erneuerbarer Energien oder die Entwicklung langfristig tragfähiger Versorgungsstrukturen: Viele Entscheidungen werden vor Ort getroffen und umgesetzt. Deshalb brauchen Kommunen praktikable Lösungen, die den regionalen Anforderungen gerecht werden und langfristige Planungssicherheit schaffen.
Das Zukunftsforum zeigte zudem, wie wichtig der kontinuierliche Austausch zwischen Kommunen, Unternehmen, Wissenschaft und Energieversorgern ist. Unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen helfen dabei, tragfähige Lösungen für die Herausforderungen der Energieversorgung und Infrastrukturentwicklung zu entwickeln. Die Veranstaltung bot Raum für neue Ideen, fachliche Diskussionen und konkrete Ansätze für die nächsten Schritte der Energiewende.
EWR beteiligt sich durch Infrastrukturprojekte, kommunale Kooperationen und fachlichen Austausch an der Weiterentwicklung der Energieversorgung in der Region.
Wichtigste Erkenntnisse auf einen Blick:
Die Energiewende braucht klare politische Rahmenbedingungen und schnelle Entscheidungen.
Der Ausbau von Energienetzen und Infrastruktur bleibt eine zentrale Voraussetzung für Versorgungssicherheit.
Kommunen übernehmen eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung vor Ort.
Die Zusammenarbeit zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Energieversorgern ist entscheidend.
Die Weiterentwicklung der Energieversorgung erfordert langfristige Investitionen und gemeinsames Handeln
Die Energiewende braucht Tempo

„Die Energiewende braucht jetzt Verlässlichkeit. Kommunen und Unternehmen müssen heute Entscheidungen für Infrastruktur treffen, die über Jahrzehnte wirken. Dafür brauchen sie klare politische Rahmenbedingungen und Planungssicherheit.“
Michael EblingMinister für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima Rheinland-Pfalz
„Die großen Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nur gemeinsam bewältigen. Der enge Schulterschluss zwischen regionalem Energieversorger und Kommunen ist der Schlüssel für eine starke und zukunftsfähige Region.“
Stephan Wilhelm
„Wenn Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und regionale Praxis an einem Tisch sitzen, wird deutlich, was für die Energiewende tatsächlich gebraucht wird. Für diesen wertvollen Austausch beim EWR-Zukunftsforum und die vielen Impulse danke ich allen Beteiligten sehr herzlich.“
Prof. Harald Christ
„Die Energiewende ist längst auch eine Frage der Wettbewerbsfähigkeit unserer Region. Sie gelingt nur, wenn Wirtschaft, Kommunen und starke Partner ihre Kräfte bündeln und gemeinsam in die Zukunft investieren.“
Dieter Lagois
„Die Entscheidung der EWR Worms, aus dem Gasgeschäft auszusteigen, ist mutig und richtig. Mutig, weil viele Andere noch dem Aufschieben des Unvermeidlichen das Wort reden. Und richtig, weil Klarheit Kosten senkt und Fehlinvestitionen vermeidet. Ich freue mich, auf das Zukunftsforum 2026“
Dr. Tim MeyerDie Highlights im Video
Praxisnahe Einblicke und Austausch in vier Fachforen
Großes Interesse verzeichneten die vier Fachforen am Nachmittag. Die Veranstaltungen boten Gelegenheit zum fachlichen Austausch über aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Rahmenbedingungen im Energiesektor.
Behandelt wurden unter anderem folgende Themen:
- Entwicklungen am Energiemarkt sowie Aspekte der Energiebeschaffung
- Berücksichtigung von Klimarisiken in kommunalen Planungsprozessen
- Energieversorgungskonzepte für Liegenschaften und Quartiere
- Energieinfrastruktur und Stromnetze
Darüber hinaus wurden Fragestellungen zur kommunalen Wärmeplanung, zur Energieeffizienz in Gebäuden sowie zu den Auswirkungen energiewirtschaftlicher Veränderungen auf Kommunen und Unternehmen diskutiert.
Die Präsentationsunterlagen der Fachforen können unter zukunftsforum@ewr.de angefordert werden.

Innovationen und Zukunftslösungen erleben
Neben den Fachforen bot die begleitende Ausstellung spannende Einblicke in aktuelle Projekte und konkrete Lösungen für die Region. Besucher konnten erleben, wie digitale Technologien und innovative Ansätze schon heute dazu beitragen, die Energiewende vor Ort voranzubringen.
Zu den vorgestellten Projekten gehörten unter anderem:
- EWR One
- Climate Connection
- Smart-City-Anwendungen der Hochschule Worms und der Stadt Worms
- KI-gestützte Assistenzsysteme
Die Ausstellung zeigte, wie sich moderne Technologien, intelligente Vernetzung und digitale Anwendungen bereits heute in der Praxis bewähren und einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Energiezukunft leisten.
Begegnungen, Austausch und Netzwerken
Das EWR-Zukunftsforum lebt vom persönlichen Dialog. Zwischen Vorträgen, Fachforen und Ausstellung nutzten die Gäste die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.
Dabei entstanden zahlreiche Ideen, wertvolle Impulse und neue Perspektiven für die Herausforderungen von morgen. Denn die Energiewende gelingt dann besonders erfolgreich, wenn Menschen, Unternehmen, Kommunen und Institutionen ihr Wissen teilen und gemeinsam an Lösungen arbeiten.


Die Highlights in Bildern
- Über 260 Gäste & neue Kontakte
- Starke Impulse & Lösungen aus der Praxis
- Innovationen erleben
- Austausch auf Augenhöhe
- Gemeinsam Zukunft gestalten


Die Highlights in Bildern
- Über 260 Gäste & neue Kontakte
- Starke Impulse & Lösungen aus der Praxis
- Innovationen erleben
- Austausch auf Augenhöhe
- Gemeinsam Zukunft gestalten




Gemeinsam die Transformation voranbringen
Das EWR-Zukunftsforum 2026 hat gezeigt: Die Energiewende ist längst in der Umsetzung angekommen. Erfolgreich gelingt sie dort, wo Kommunen, Unternehmen, Wissenschaft und Energieversorger gemeinsam handeln.
Das große Interesse an den Diskussionen, Fachforen und Praxisbeispielen zeigt, wie wichtig der Austausch und konkrete Lösungen für die Energiezukunft unserer Region sind.
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